Talk Noir der Krimipodcast des Polar Verlags

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Krimipodcast

Talk Noir zu Jon Vercher "Wintersturm"

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Ich begrüße Sie zur August-Ausgabe der Talk Noir. "Black Mater lives" hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass wir uns dem Thema Rassismus stellen. Als wir uns entschlossen, Jon Vercher und seinen in den USA gefeierten Kriminalroman "Wintersturm" im Original "Three-Fiths" zu veröffentlichen, hat uns Verchers schonungsloser Blick beeindruckt. Es ist ein erstaunliches Debüt. In der Übersetzung von Sven Koch spielt der Krimonalroman im verschneiten Pittsburgh von 1995 vor dem Hintergrund des OJ-Simpson-Prozesses. Bobby Saraceno trifft seinen alten Freund Aaron, wieder, der gerade nach drei Jahren Haft auf Bewährung entlassen wurde.

Talk Noir zu Ken Bruen "Aliens Bändigung"

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Ich begrüße Sie zu unserem neu gestaltenen Podcast der Talk Noir. In unserem bisherigen Folgen haben wir zu Dritt die Neuerscheinungen des Polar Verlags diskutiert und anschließend jeweils eine Neuerscheinung anderer Verlage vorgestellt. Ab dem Herbstprogramm lasse ich den Autor und die Autorinnen selbst zu Wort kommen, indem ich ausgewählte Passagen vorlese und den Roman kurz vorstelle. Was bei Ken Bruen und seinem "Aliens Bändigung" in der Übersetzung von Karen Witthuhn nicht schwerfällt. Zu radikal ist der Ansatz, zu sehr unterscheidet Bruen sich vom Mainstream. Seine Helden sind krass, eigensinnig und aufsässig.

Talk Noir zu Peter Farris "Letzter Aufruf für die Lebenden"

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Mit mir am Mikrofon die Autorin Susanne Saygin und der Kritiker Marcus Müntefering. Auch heute stellen wir am Ende drei persönliche Empfehlungen vor. Diesmal Marie NDiaye "Die Rache ist mein", Particia Highsmith "Tagebücher" und Rumaan Alam "Inmitten der Nacht". Zuerst jedoch zu Peter Farris, der mit "Letzter Aufruf für die Liebenden" ein wenig an Quentin Tarantino erinnert. Die Gewalt, die seinen Kriminalroman prägt, beginnt mit einem Bankraub, einer Geiselnahme und einem Betrug an der eignen Bruderschaft. Da die mit der Ermittlung beauftragten Agents selber genug Probleme zu lösen haben, entwickelt sich ein nächtlicher Albtraum. Was mich zu der Frage führt, wie viel Gewalt ertragen wir in einem Kriminalroman?

Talk Noir zu Eryk Pruitt "Das schnelle Leben"

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Mit mir am Mikrofon der Kritiker Günther Grosser und der Journalist Carsten Germis. Auch heute stellen wir am Ende wieder drei persönliche Empfehlungen vor. Diesmal Stewart O'Nan "Ocean State", Paul Beatty "Tuff" und Scott Thornley " Der gute Killer ". Zunächst jedoch zu Eryk Pruitt und seinem Kriminalroman "Das schnelle Leben", indem es im Verlauf des Romans nicht nur um ein Kilo Koks geht sondern auch um die Erleuchtung. Die Geschichte von Jack Jordan und Summer Ashton beide leicht paranoid, die sich darauf verstehen ihr Leben auf Lügen aufzubauen. Was mich zu der Frage bringt, was macht den düsteren Southern Noir aus?

Talk Noir zu William Boyle "Brachland"

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Ich begrüße Sie zur neuen Ausgabe der Talk Noir. Mit mir am Mikrofon die Kritikerin Lore Kleinert und der Buchhändler Axel Stiehler. Auch heute stellen wir am Ende wieder drei persönliche Empfehlungen vor. Diesmal Percival Everett "Erschütterung", Jonathan Lee "Der große Fehler" und Dors Mishani "Vertrauen". Zuerst jedoch zu William Boyle und seinem Kriminalroman "Brachland", der von einem unfreiwilligen Sturz eines Spielers von einer Brücke erzählt, der als Selbstmord eingestuft wird. Als Leser wissen wir, dass alle Beteiligten und Angehörigen von da an mit einer Lüge leben und daran zerbrechen. Gefangen zwischen Sackgassen und Fluchtversuchen. Was mich zu der Frage bringt, wenn gleich zu Anfang die Hintergründe eines Verbrechens offengelegt werden, schwächt das die Spannung?

Talk Noir zu David Heska Wanbli Weiden "Winter Counts"

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Mit mir am Mikrofon die Autorin Susanne Saygin und der Kritiker Markus Müntefering. Auch heute stellen wir am Ende wieder drei persönliche Empfehlungen vor. Diesmal Douglas Stuart "Shuggie Bain", Daniel Schulz "Wie waren Brüder" und Karin Slaughter "Die falsche Zeugin". Zuerst jedoch zu David Heska Wanbli Weiden und seinem Kriminalroman "Winter Counts". Virgil Wounded House ist der Mann, der im Rosebud-Indianerreservat in South Dakota dem Recht genüge verschafft, wenn man ihn darum bittet. Als Heroin im Reservat auf dem Schulhof verkauft wird, ein Kartell sich breitzumachen droht, führt die Spur nach Denver. Doch vor allem geht es in dem Roman um die Identität der indigenen Amerikaner. Was mich zu der Frage führt, fällt es leichter seine Wurzeln, seine Herkunft zu verleugnen, statt sie gegen alle widrigen Umstände zu bewahren?

Talk Noir zu Steph Post "Lightwood"

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Mit mir am Mikrofon die Kritikerin Lore Kleinert und der Buchhändler Axel Stiehler. Am Ende stellen wir Ihnen wieder drei Bücher unserer Wahl vor, diesmal: Ivy Pochoda "Diese Frauen, Emine Sevgi Özdamar „Ein von Schatten begrenzter Raum“ und Naja Marie Aidt „Carls Buch“. Zunächst wenden wir uns jedoch Steph Post und ihrem Kriminalroman „Lightwood“ zu. Judah wird aus dem Gefängnis entlassen und kommt sogleich wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Es sind nicht die ehemaligen Kumpels, die seine Rehabilitierung in Gefahr bringt. Sein Vater Sherwood plant, ohne ihn davon zu unterrichten, einen Überfall auf eine Motorradgang. Nicht zuletzt wartet im Hintergrund die Anführerin einer religiösen Sekte, die für alle eine viel größere Gefahr darstellt und mit den Worten Gottes ihre Gemeinde erpresst. Was mich zu der Frage bringt, warum verfallen Menschen religiösen Erlösern, die sie ausnutzen?

Talk Noir zu Doug Johnstone "Eingeäschert"

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Mit mir am Mikrofon der Kritiker Günther Grosser und der Journalist Carsten Germis. Auch heute stellen wir am Ende wieder drei persönliche Empfehlungen vor. Diesmal John Le Carré "Silverview" , James Sallis "Sarah Jane" und Hervé LeTellier "Die Anomalie". Zuerst jedoch zu Doug Johnstone, der mit "Eingeäschert" eine neue Krimireihe startet, die in der Familie des Bestattungsunternehmens Skelff spielt. Als das Oberhaupt stirbt, finden Mutter Dorothy, Tochter Jenny und Enkelin Hannah mysteriösen Zahlungen in seinen hinterlassenen Unterlagen, die sie sich nicht erklären können. Mit Ermittlungen kennen sie sich aus. Schließlich begräbt man nicht nur Verstorbene, man begibt sich auch in die Abgründe von Ermittlungen, die ihnen angetragen werden. Was mich zu der Frage führt, wie komödiantisch darf ein Kriminalroman sein?

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Talk Noir zu Attica Locke "Black Water Rising"

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Mit mir am Mikrofon die Autorin Susanne Saygin und der Kritiker Marcus Müntefering. Auch heute wieder stellen wir am Ende drei persönliche Empfehlungen vor. Diesmal Julie Estéve "Ich, Antoine", Stephen King "Billy Summers" und Hannelore Cayre "Reichtum verpflichtet". Zuerst jedoch zu Attica Locke und ihrem Kriminalroman „Black Water Rising“, der mit einer harmlosen Bootsfahrt beginnt, bis der Anwalt Jay Porter eine Frau aus dem Wasser rettet. Attica Lockes erster Kriminalroman ist eine in sich verschachtelte Geschichte über Black-Panters, Gewerkschaften, Rassismus, Familie und alte Freundschaften. Was mich zu der Frage führt, muss man sich der Vergangenheit stellen, um die Gegenwart verändern zu können?

Talk Noir zu Jake Hinkson "Verdorrtes Land"

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Mit mir am Mikrofon die Journalisten Carsten Germis und Günther Grosser. Auch heute wieder stellen wir am Ende drei persönliche Empfehlungen vor. Diesmal Colin Niel "Nur die Tiere", Emma Cline "Daddy" und Viktor Martinowitsch "Revolution". Zunächst jedoch zu Jake Hinkson und seinem Kriminalroman "Verdorrtes Land". Der Geschichte eines bigotten Landstrichs, in der die Religion das Leben bestimmt, selbst wenn man sich von ihr abwendet. Lust, Erpressung, Mord, nicht alles ist im Dry Country so, wie sich die Moralapostel das wünschen. Was mich zu der Frage bringt: Macht nicht all das Versagen, die Unzulänglichkeit, das Verbrechen die Religion so aufregend?

Über diesen Podcast

An jedem 8. des Monats erscheint der Podcast des Polar Verlags zu seinen Neuerscheinungen. Wie bei den Talk-Noir-Veranstaltungen in Bremen und Berlin sitzen wir zu Dritt am Mikrofon und reden über das Genre, seine Autorinnen und Autoren abseits des Mainstreams. Abwechselnd in Bremen mit der Journalistin Lore Kleinert und dem Buchhändler Axel Stiehler. In Berlin mit der Kritikerin Sonja Hartl und dem Publizisten Thomas Wörtche. Moderiert vom Verleger Wolfgang Franßen.

von und mit Wolfgang Franßen

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