Talk Noir der Krimipodcast des Polar Verlags

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Krimipodcast

Talk Noir zu Doug Johnstone "Eingeäschert"

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Mit mir am Mikrofon der Kritiker Günther Grosser und der Journalist Carsten Germis. Auch heute stellen wir am Ende wieder drei persönliche Empfehlungen vor. Diesmal John Le Carré "Silverview" , James Sallis "Sarah Jane" und Hervé LeTellier "Die Anomalie". Zuerst jedoch zu Doug Johnstone, der mit "Eingeäschert" eine neue Krimireihe startet, die in der Familie des Bestattungsunternehmens Skelff spielt. Als das Oberhaupt stirbt, finden Mutter Dorothy, Tochter Jenny und Enkelin Hannah mysteriösen Zahlungen in seinen hinterlassenen Unterlagen, die sie sich nicht erklären können. Mit Ermittlungen kennen sie sich aus. Schließlich begräbt man nicht nur Verstorbene, man begibt sich auch in die Abgründe von Ermittlungen, die ihnen angetragen werden. Was mich zu der Frage führt, wie komödiantisch darf ein Kriminalroman sein?

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Talk Noir zu Attica Locke "Black Water Rising"

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Mit mir am Mikrofon die Autorin Susanne Saygin und der Kritiker Marcus Müntefering. Auch heute wieder stellen wir am Ende drei persönliche Empfehlungen vor. Diesmal Julie Estéve "Ich, Antoine", Stephen King "Billy Summers" und Hannelore Cayre "Reichtum verpflichtet". Zuerst jedoch zu Attica Locke und ihrem Kriminalroman „Black Water Rising“, der mit einer harmlosen Bootsfahrt beginnt, bis der Anwalt Jay Porter eine Frau aus dem Wasser rettet. Attica Lockes erster Kriminalroman ist eine in sich verschachtelte Geschichte über Black-Panters, Gewerkschaften, Rassismus, Familie und alte Freundschaften. Was mich zu der Frage führt, muss man sich der Vergangenheit stellen, um die Gegenwart verändern zu können?

Talk Noir zu Jake Hinkson "Verdorrtes Land"

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Mit mir am Mikrofon die Journalisten Carsten Germis und Günther Grosser. Auch heute wieder stellen wir am Ende drei persönliche Empfehlungen vor. Diesmal Colin Niel "Nur die Tiere", Emma Cline "Daddy" und Viktor Martinowitsch "Revolution". Zunächst jedoch zu Jake Hinkson und seinem Kriminalroman "Verdorrtes Land". Der Geschichte eines bigotten Landstrichs, in der die Religion das Leben bestimmt, selbst wenn man sich von ihr abwendet. Lust, Erpressung, Mord, nicht alles ist im Dry Country so, wie sich die Moralapostel das wünschen. Was mich zu der Frage bringt: Macht nicht all das Versagen, die Unzulänglichkeit, das Verbrechen die Religion so aufregend?

Talk Noir zu Felicity McLean "Cordie"

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Mit mir am Mikrofon die Kritikerin Lore Kleinert und der Buchhändler Axel Stiehler. Auch heute wieder stellen wir am Ende drei persönliche Empfehlungen vor. Diesmal Afonso Reis Cabral "Aber wir lieben dich", Ayelet Gundar-Goshen "Wo der Wolf lauert" und Friedrich Ani "Letzte Ehre". Zuerst jedoch führt uns Felicity McLean und ihr Kriminalroman „Cordie“ in der Übersetzung von Kathrin Bielfeldt nach Australien. Die Nachbarstöchter Cordelia, Ruth und Hanna sind vor zwanzig Jahren verschwunden. Die Van-Apfel-Girls waren Geschwister von vierzehn, dreizehn und sieben Jahren. Ihr Verschwinden hinterlässt nicht nur tiefe Spuren im Leben der Ich-Erzählerin Tikka. Verschwundene Kinder sind ein beliebter Plot in der Kriminalliteratur, was mich zu der Frage führt, ertragen wir Leser es überhaupt, wenn etwas nicht aufgeklärt und unseren Vermutungen überlassen wird?

Talk Noir zu Franck Bouysse "Rauer Himmel"

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Mit mir am Mikrofon der Autorin Susanne Saygin und der Kritiker Marcus Müntefering. Auch heute wieder stellen wir am Ende drei persönlichen Empfehlungen vor. Diesmal Christoph Ransmayr „Der Fallmeister“, Gianrico Carofiglio „Zeit der Unschuld“ und George Simenon „Der Zug aus Venedig“. Zuerst jedoch sprechen wir über Franck Bouysse und seinen Roman Noir „Rauer Himmel“ in der Übersetzung von Christiane Kayser, der uns mitten in die Abgeschiedenheit der Cevennen führt, wo Gus und sein Nachbar Abel zwei Bauernhöfe unterhalten. Einsamkeit, eine unwirtliche Landschaft, harte Arbeit, wortkarge Bewohner, da stellt sich mir die Frage, bei so viel archaischen Leben scheint die Gewalt vollkommen natürlich zu sein?

Talk Noir zu Ken Bruen "Saubermann"

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Mit mir am Mikrofon die Journalistin Lore Kleinert und der Buchhändler Axel Stiehler. Auch diesmal empfehlen wir am Ende drei Bücher. Diesmal Norbert Gstrein "Der zweite Jakob", Sorj Chalandon "Die vierte Wand" und Kiley Reid "Such a Fun Age". Zunächst jedoch zu Ken Bruens "Saubermann", dem ersten Band aus der Inspector-Brant-Reihe, von der einige Titel bereits im Polar Verlag erschienen sind. Mit zweiundsechzig Jahren ist Chief Inspector Roberts müde, desillusioniert nach jahrzehnter langer Polizeiarbeit ausgberant ganz auf seinen erfolgreichen jeglicher politischer wie sozialer Korrektheit missachtenden Detective Sergeant Brant angewiesen. Rücksichtlos brutal, Sprüche schwingend stemmt der sich den Kriminellen entgegen und ist der Meinung, wenn es einem zusteht Gewalt anzuwenden: dann ihm. Was mich zu der Frage bringt: ist Detectiv Sergeant Brant purer Rockn' Roll?

Talk Noir zu Pascal Dessaint "Verlorener Horizont"

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Mit mir am Mikrofon der Journalist Carsten Germis und der Kritiker Alf Mayer. Am Ende des Podcasts stellen wir wieder drei Bücher unserer Wahl vor. Diesmal: David Peace „Tokio, neue Stadt“, Louise Louna „Tote ohne Namen“ und S.A, Cosby „Blacktop Wasteland“ . Zunächst jedoch zu Pascal Dessaint und seinen Roman Noir „Verlorener Horizont“. Pascal Dessaint hat nicht den typischen Kriminalroman geschrieben, bei dem am Ende die Gerechtigkeit siegt. Seine Helden wissen von Anfang an, dass es diese nicht gibt und flüchten aus ihr an den Rand der Gesellschaft. Doch die Gewalt ist nicht etwas, was sie einfach hinter sich lassen. Sie folgt ihnen oder sie tragen sie in sich. Was mich zu der Frage bringt, wo liegt der feine Unterschied zwischen einem reinen Kriminalroman und einen Roman Noir?

Talk Noir zu Anthony J. Quinn "Auslöschung"

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Ich begrüße Sie zur neuen Ausgabe der Talk Noir. Mit mir am Mikrofon die Autorin Susanne Saygin und der Kritiker Marcus Müntefering. Diesmal empfehlen wir am Ende des Podcast „Siegerin“ von Yishai Sarid, „Der heilige King Kong“ von James McBride und „Der Tod in ihren Händen“ von Ottessa Moshfegh. Zuerst aber zu Anthony J. Quinn und seinem Kriminalroman „Auslöschung“, der der Auftakt zu einer Serie um den Polizeiinspektor Celcius Daly aus Belfast ist. Das Ausmaß des nordirischen Dramas, das über Generationen Opfer in den Familien hinterlassen hat, prägt die Gegenwart. Ein vor Jahrzehnten Vermisster, die Machenschaften der IRA und der Special Branch und ein an Demenz erkrankter ehemaliger Geheimdienstoffizier, stören die trügerische Ruhe des Friedens von Belfast. Ein Mord soll unter den Tisch gekehrt werden. Ein weiterer geschieht. Was mich zu der Frage bringt, lässt sich die Vergangenheit jemals besänftigen?

Weitere Informationen auf unserer Website www.polar-verlag.de. Fotos, Interview mit der Autorin, Nachwort aus dem Buch, sowie Playlist, Rezensionen und Leseprobe.

Talk Noir zu Tahar Ben Jelloun "Schlaflos"

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Mit mir am Mikrofon die Journalistin Lore Kleinert und der Buchhändler Axel Stiehler. Diesmal empfehlen wir am Ende des Podcast Haruki Murakami „Erste Person Singular“, Christine Wunnicke „Die Kunst der Bestimmung“ und die Biografie über „Susan Sontag“ von Benjamin Moser. Zunächst jedoch zu Tahar Ben Jellouns Kriminalroman „Schlaflos“. Ein Drehbuchschreiber, der unter Schlafmangel leidet findet heraus, dass er besser schlafen kann, wenn er mordet. Sein erster Mord ist noch ein Gnadenakt, als er seine Mutter von ihrem Leiden erlöst. Die nächsten Morden sind dem Schlafzwang geschuldet und führen ihn immer abstrusere Begegnungen. Was mich zu der Frage bringt, gibt es sympathische Serienkiller?

Talk Noir zu J. Todd Scott "Die weite Leere"

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Mit mir am Mikrofon die Journalistin Lore Kleinert und der Buchhändler Axel Stiehler. Diesmal empfehlen wir am Ende des Podcast Haruki Murakami „Erste Person Singular“, Christine Wunnicke „Die Kunst der Bestimmung“ und die Biografie über „Susan Sontag“ von Benjamin Moser. Zunächst jedoch zu Tahar Ben Jellouns Kriminalroman „Schlaflos“. Ein Drehbuchschreiber, der unter Schlafmangel leidet findet heraus, dass er besser schlafen kann, wenn er mordet. Sein erster Mord ist noch ein Gnadenakt, als er seine Mutter von ihrem Leiden erlöst. Die nächsten Morden sind dem Schlafzwang geschuldet und führen ihn immer abstrusere Begegnungen. Was mich zu der Frage bringt, gibt es sympathische Serienkiller?

Über diesen Podcast

An jedem 8. des Monats erscheint der Podcast des Polar Verlags zu seinen Neuerscheinungen. Wie bei den Talk-Noir-Veranstaltungen in Bremen und Berlin sitzen wir zu Dritt am Mikrofon und reden über das Genre, seine Autorinnen und Autoren abseits des Mainstreams. Abwechselnd in Bremen mit der Journalistin Lore Kleinert und dem Buchhändler Axel Stiehler. In Berlin mit der Kritikerin Sonja Hartl und dem Publizisten Thomas Wörtche. Moderiert vom Verleger Wolfgang Franßen.

von und mit Wolfgang Franßen

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