Talk Noir der Krimipodcast des Polar Verlags

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Krimipodcast

Transkript

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00:00:00: Ich begrüße Sie zur Maillausgabe der Top-Noir.

00:00:02: In den letzten Jahren lebt Risa Francone mit ihrem gewalttätigen Ehemann Savario, genannt Saif und ihrem acht monatelalten Baby Fabrizio in einer Erdgeschosswohnung der Sand of Narrow Street.

00:00:19: Als er betruckener Ehemann in Williams-Bolz, Kriminalroman Heilige der Narrow Street eine Waffe auf den Tisch legt und ihre Schwester Julia bedroht, schlägt Risa ihn außer sich verwut mit einer gusseisernen Pfanne nieder.

00:00:34: Willst du dich nicht von deinem Sohn verabschieden?

00:00:36: Sagt sie und bereut die Frage im nächsten Moment.

00:00:39: Genauso etwas würde Ihre Mutter tun – ihm ein schlechtes Gewissen machen!

00:00:44: Risa will nun noch das Erweck ist.

00:00:47: Warum also diese Sache hinaus

00:00:49: zögern?!

00:00:50: »Das spare ich mir,« sagt Zeff.

00:00:52: »Wollte sowieso nie Vater werden!«.

00:00:53: – »Oder hier, Mann!

00:00:55: Aber Julia gebe ich gerne einen Abschiedskuss!«.

00:00:59: Er lässt den Rucksack auf den Boden fallen und wangt auf Julia zu, nimmt sie in die Arme und drückt lachend sein Gesicht gegen ihren Hals.

00:01:07: Sie hält das Messer in der Hand und kann sich nicht rühren.

00:01:10: »Lass sie los!« sagt Wesa.

00:01:13: Rasch verfrachtet sie, fährt wieder in den Aufstall.

00:01:16: Empört fängt er erneut an zu heulen, was die Spannung noch vergrößert.

00:01:20: Dann macht Zeff einen Schritt zurück nicht um zu tun, was Rieser gesagt hat sondern weil er bemerkt hat dass die Pistole vom Tisch verschwunden ist.

00:01:30: Er tritt an den Tisch und wicht mit der Hand darüber als würde sich vielleicht nur einbilden das dort keine Pistolen mehr liegt.

00:01:37: Wo ist sie?

00:01:39: fragt er.

00:01:40: Weg sagt Riesa.

00:01:42: Er fängt an zu suchen, die Obstschale der Flur-Schrank.

00:01:46: Die Arbeitsfläche in einer Küche.

00:01:47: Wo zum Teufel hast du sie versteckt?

00:01:50: fragt er Julia und geht zu ihr.

00:01:52: Sie zieht mit dem Messer nach ihm.

00:01:54: Er packt ihr Handgelenk und verdreht es bis sie das Messer fallen lässt.

00:01:58: Klappern fällt es auf den Boden.

00:02:00: Feb weint jetzt so heftig dass er sich verschluckt.

00:02:04: Ich hab sie draußen in den Gully geworfen sagt Julia.

00:02:08: Dazu hat er's du behaupt' nicht die Zeit!

00:02:10: Sagt Zef Verwaschen.

00:02:12: Seine rechte Hand schiebt sich über ihren Bauch und ihre Brust nach oben, packt ihren Hals, fängt an zuzudrücken als wolle er die Antwort aus ihr herauspressen.

00:02:23: Julia fängt dann zu zittern – die Augen halb verschlossen!

00:02:27: Risa hastet in die Küche und nimmt sie immer noch warme Allsenpfanne vermehrt.

00:02:32: Sie ist angetrieben von dem Gedanken Julia zu beschützen und gleichzeitig dem sich von Seth zu befreien.

00:02:39: Jede ihre Bewegungen wird von Verbs Schluchzen begleitet, als sie neben Saft tritt.

00:02:46: Sie hält mit beiden Händen den Griff der Pfanne umklammert, holt aus und lässt sie gegen seinen Kopf krachen.

00:02:53: Das Geräusch ist durchdurchlich ein dumpfes Knüschen.

00:02:56: er kipp nach hinten um Donalds mit dem Kopf gegen die Tischgante und landet zur Chineen auf dem Boden.

00:03:07: Übersetzt von Andreas Stumpf stehen die Schwestern vor der Entscheidung, die Kops zu benachrichtigen und notfähig gelten zu machen oder die Leiche des Mannes verschwinden zu lassen.

00:03:18: Sie rufen ein Freund aus der Nachbarschaft zur Hilfe.

00:03:21: Tschutsch vergräbt mit ihnen die Leichen und die drei Vereinbaren denn mocht ein Leben lang geheimzuhalten bis Serfs Bruder Roberto Jahre später auftaucht und Risas Geschichte infrage stellt.

00:03:37: Das letzte Mal hat Risa Roberto in der Woche gesehen, bevor er aus Brooklyn abgehauen ist.

00:03:42: Wie er da jetzt ihr gegenüber am Küchen gesitzt und fernbar auf seinen Knien hüpfen lässt, wirkt er völlig verändert.

00:03:49: Abgemagert wird mit Verzweiflung in den Augen, Bad stoppeln!

00:03:53: Der gestankt nach Zigaretten und billigem Rasierwasser.

00:03:56: Er trägt Acidwashed Jeans unter einem blauen Hoodie Auf dem Second Annual Big Bitch fest steht.

00:04:04: Die Leute haben immer gesagt, dass er und Seff wie Zwillinge sind.

00:04:08: Die Ähnlichkeit ist noch da – aber wirkt heruntergekommen!

00:04:12: Was Seff nie war….

00:04:14: Wenn sie ihm auf der AD-Six Street begegneten würde … Und ich wüsste wer es ist, würde sie ihre Handtasche ganz fest umklammern.

00:04:22: Vielleicht sollte sie selbst hier in ihrer Küche ihre Handdusche umklappern auch wenn nicht viel Geld darin ist?

00:04:28: Fab stürzt sich an all dem nicht, er sieht seinen Onkel voller Bewunderung an als wäre eher der Mann auf den er immer gewartet hat.

00:04:37: Sie hofft das Tschutsch bald kommt.

00:04:40: Tut mir leid dass mein Bruder dich einfach sitzen gelassen hat, sagt Roberto, lässt Fab auf den Bodengleiten und tschätzelt seinen

00:04:49: Rücken.".

00:04:50: Feb setzt sich auf einen Stuhl, besser gesagt er klettert darauf und kniet sich hin.

00:04:54: Und zieht die Schachtel mit dem Regenbogenkuchen von Willerbert Arbar zu sich – die Risa in seiner Reichweite abgestellt hat!

00:05:04: Die Kuchendürfel mit den farbigen Schichten und dem glänzenden Schokoladenguss sind ordentlich aufgereilt und sehen frisch aus.

00:05:12: Er greift ihn in die Schuchtel, nimmt das Stück heraus und schiebt sich ein zu den Mund.

00:05:16: Das andere behält er in der Hand.

00:05:18: Prisa legt ihr Hand auf fett's Arm damit er sich etwas zurückhält.

00:05:22: – Woher weißt du das?

00:05:24: fragt sie, Roberto.

00:05:26: Ich bin zuerst zu meinen Eltern.

00:05:28: Sie freuen sich bestimmt dass du zurück bist.

00:05:29: – Mama ist total ausgeflippt!

00:05:32: sagt Roberto.

00:05:33: – Ich dachte, daß sie sich gleich in die Hose scheisst.

00:05:35: – Tschuldigung ich war einfach so lange weg, dass sie wahrscheinlich gedacht hat, ich bin tot.

00:05:41: Meine Eltern Gott schützt sie aber wer nie was zugetraut dass ich selbst für mich sorgen kann.

00:05:49: Sie hat überhaupt keine Ahnung, wie schwer ich schuften kann!

00:05:51: Was ist aus Jimmy Tamussellos Frau geworden?

00:05:54: Susie und ich haben uns gezauft und sind in Miami getrennt aber ohne böses Blut.

00:06:01: Sie hatte sich selbstständig gemacht... ...ist mit einem kubanischen Gangster auf und davon.

00:06:07: Und du Jimmy hast du kein Angst das er sich an dir recht jetzt wo du zurück bist oder die Kopf

00:06:14: ruft?!

00:06:14: Ehrlich gesagt habe ich gehofft, dass Jimmy tot ist.

00:06:17: Klar wird er irgendwann bei mir anklopfen aber ja... Ich wollte eben meinen Eltern sehen und selbst natürlich!

00:06:25: Da wusste ich noch nicht was passiert ist.

00:06:28: Als wir meine Alten erzählt haben das ihr beiden ein Kind habt war sofort klar, dass ich mir den Hosen scheißer Mann anschauen musste.

00:06:36: Man erfährt schließlich nicht jeden Tag Dass man Onkel ist erwuschelt durch Webs Haare Aber Ende bleibt nur die Familie.

00:06:44: Das habe ich da draußen in der Welt gelernt.

00:06:46: Blut ist Blut!

00:06:47: Und du?

00:06:48: Mir geht's?

00:06:50: Kommst du

00:06:50: klar?!

00:06:54: Die Bewohner von Gravesend, einem italienischen Arbeiter für den Brooklyn verbindet ein Fluch... ...der unter Amerikanern weit verbreitet ist.

00:07:02: Die unerfüllte Hoffnung hier leben für ein besseres Leben einzutauschen.

00:07:07: Beul beobachtet die Menschen dort mit einer Mischung aus Zuneigung und Verzweiflung.

00:07:14: Er hat eine echte Vorliebe für Menschen aus der Arbeiterklasse.

Über diesen Podcast

An jedem 8. des Monats erscheint der Podcast des Polar Verlags zu seinen Neuerscheinungen. Wie bei den Talk-Noir-Veranstaltungen in Bremen und Berlin sitzen wir zu Dritt am Mikrofon und reden über das Genre, seine Autorinnen und Autoren abseits des Mainstreams. Abwechselnd in Bremen mit der Journalistin Lore Kleinert und dem Buchhändler Axel Stiehler. In Berlin mit der Kritikerin Sonja Hartl und dem Publizisten Thomas Wörtche. Moderiert vom Verleger Wolfgang Franßen.

von und mit Wolfgang Franßen

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